Eine Massage ist eine manuelle Einwirkung auf die Haut, das Gewebe und die Muskulatur.
Die Massage sollte für das Tier als angenehme Berührung empfunden werden
und daher (fast) nicht weh tun!
Bei Erkrankungen des Bewegungsapparates (WS-Syndrome, Arthrosen, posttraumatisch) erreicht der mechanische Reiz der Massage einen Auspresseffekt im Bereich
der Venen und Lymphgefäße sowie das Lösen von Verklebungen und Narbengewebe.
Auf Haut- und Muskelverspannungen auch von inneren Organen
(Beispiel Atemwegserkrankungen) wirkt die Massage entspannend, es wird eine Senkung des Muskeltonus erreicht. Außerdem wird die Massage bei neurologischen Störungen
(Paresen, Spastik, Neuralgien) eingesetzt.
Man erreicht Schmerzlinderung, da schmerzauslösende Substanzen aus dem Gewebe herausgeschwemmt werden, Schmerzhemmungsmechanismen im Gehirn werden aktiviert.
Auch bei Psychischen Störungen (Angst, Hyperaktivität) findet die Massage ihren Anwendungsbereich. Es kommt zur Durchblutungsförderung, zum Temperaturanstieg, zur Bewusstwerden der betroffenen Stellen, zur Reflektorischen Regulation und
zur Verbesserung des Körpergefühls. Die verschiedenen Techniken einer Massage lassen sich je nach gewünschtem Effekt unterschiedlich einsetzen:
- Oberflächige und tiefe dehnende Streichungen (Effleuragen)
Entspannung und Auspresseffekt
- Knetungen (Petrissagen)
Durchblutungsförderung, Wirkung auf Muskeltonuns und Stoffwechsel,
Lockerung bei Verklebungen
- Reibungen (Friktionen)
Erwärmung
- Zirkelungen (Friktionen)
Verspannungen lösen, Erhöhung von Druchblutung und Stoffwechsel,
Beeinflussung des Muskeltonus
- Walkungen (Petrissagen)
Entspannung und Auspresseffekt
- Klatschungen, Klopfungen und Hackungen (Tapotements)
Druchblutungsförderung, Muskeltonuserhöhung, Atemtherapie
- Rollungen
Durchblutungsförderung, Muskelentspannung
- Schüttelungen
Entspannung
- Vibration
Entspannung, Durchblutungsförderung


Bürstenmassage & Igelballmassage
Zu den Indikationen einer Massage gehören beispielsweise die Behandlung degenerativer Erkrankungen wie Arthrose, die Behandlung neurologischer Erkrankungen, Tonusregulierung, Steigerung der physiologischen Hautfunktion, chronische Reizzustände, Sehnenentzündungen, Narbenbehandlung, Verklebungen, Ödeme, posttraumatische Schwellungen und Nachbehandlung von Muskelverletzungen.
Kontraindikationen einer Massagen sind lokale Entzündung, fieberhafte Erkrankung, Infektionserkrankung, Tumore, Blutungsneigung, Frakturgebiet sowie frische Verletzungen von Bändern, Muskeln und Sehnen.

Es können auchHilfsmittel wie beispiels-weise spezielle Bürsten
und / oder Igelbälle zur Massage eingesetzt werden.
Hierbei entfallen dann die einzelnen Hand- bzw. Grifftechniken
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